Überregionale Verbreitung
In ganz Deutschland, von der Ebene bis in die Mittelgebirge verbreitet.
Lebensraum
Flussauenart, aber auch an Sand-, Kies- und Lehmgruben sowie Ackerrändern und Dammböschungen. Mag ebene und schwach geneigte Flächen.
Fortpflanzung
Nistet in selbstgegrabenen Hohlräumen in der Erde, bestehend aus Haupt- und Seitengängen, an deren Ende die Brutzellen liegen. Die Larven überwintern dort und schlüpfen erst im nächsten Frühjahr. Bereits im Frühjahr graben die Weibchen verzweigte Gänge in den Boden, mit bis zu 10 solitären Brutzellen am Ende. Mancherorts bilden die Tiere riesige Kolonien mit bis zu mehreren Tausend Individuen, in denen aber jedes Weibchen ihr eigenes Nest gräbt.
Nahrung
Oligolektisch, auf Weiden (Salix) spezialisiert.
Ökologie
Weibchen: 14-15 mm, Männchen: 13-15 mm.
Flugzeit März bis Mitte Mai.
Der komplett grau behaarte Brustkorb ist ein gutes Merkmal, um diese Art von ähnlich gefärbten Sandbienen zu unterscheiden.
Gefährdung
Ungefährdet (RL 2011). Häufig, stellenweise in hoher Populationsdichte.